Essays

Webseite bekannt machen – wie geht das?

I ch hatte eine Webseite gebaut, vor 3 Tagen, beim Kaffeetrinken. Mit WordPress war ich in wenigen Stunden fertig. Am nächsten Tag kam die erste Anfrage, am Abend der erste Auftrag… Dann klingelte der natürliche Wecker: 20 Monate alt, strohblond und frech wie Oskar. Halt Stopp, wo ist jetzt mein Traum hin? Es war doch so schön!

Und schon hat mich die Realität wieder eingeholt: Marmeladenbrote, Akquise, SEO.

Mehr Leute auf meine Webseite zu bekommen ist Arbeit, sehr viel Arbeit. Das möchte ich hier gleich ganz am Anfang erwähnen. Du findest hier keine Abkürzung, wie es schneller und besser geht. Was du hier hingegen findest, sind sechs essentielle Tipps als Richtungsgeber.

Bevor du Tricks und Hacks erfährst, um deine Webseite bekannt zu machen, eine Regel: Kenne deine Zielgruppe!

Wenn du nicht absolut sicher bist, wer dein potenzieller Käufer oder Leser ist, bringt auch das größte Marketingbudget nichts. Darum frage ich dich: Kennst du deine Zielgruppe? Was liest sie gerne? Wo treibt sie sich online herum? Was macht sie in ihrer Freizeit? Das sind die ersten Fragen, die du beantworten solltest. Nachdem du mit dem „Stalken“ fertig bist, kannst du mit der Akquise beginnen.

Social Media

TADAAA! Große Überraschung…

Social Media ist das mächtigste Tool, das du zur Verfügung hast.

Mit Social Media machst du deine Webseite bekannt. Und darunter sind nicht nur Facebook, Twitter und Instagram zu verstehen. LinkedIn & XING gewinnen besonders bei Unternehmen und Corporate-Blogs immer mehr an

Webseite bekannt machen

Social Media ist eines der wichtigsten Werkzeuge, um eine Webseite bekannt zu machen.

Bedeutung. Soziale Medien bieten sowohl kostenlose als auch bezahlte Lösungen. Abhängig von deinem Budget kannst du von Pay-Per-Click-Advertising oder auch organische Reichweite zu deinem Erfolg beitragen lassen.

Sponsored Posts lassen sich relativ schnell einstellen und bieten mittlerweile unzählige Segmentierungsmöglichkeiten. Neben Alter und Standort, kannst du auch Interessen und vieles mehr hinzufügen, um deine Zielgruppe zu erreichen. Sogar in Netzwerken wie Instagram kann mittlerweile Werbung geschaltet werden. Inwieweit das sinnvoll ist, hängt von der Zielgruppe ab. Solltest du eine E-Mail-Liste aufgebaut haben, kann diese als Custom-Audience (Erreichen von dir bekannten Kunden) verwendet werden.

Eine andere Möglichkeit mit deiner Zielgruppe in den sozialen Netzwerken in Kontakt zu  kommen sind: Gruppen. Dank unzähliger Gruppen, lassen sich Personen, die sich für ein bestimmtes Thema interessieren, ansprechen. Da du deine Zielgruppe mittlerweile gut kennst, weißt du auch ganz genau, welche Gruppen relevant sind. Blogartikel in Gruppen zu streuen, ist auch eine sehr gute Möglichkeit, deine Webseite bekannt zu machen.

LIES AUCH: Welche Social Media-Plattform für mein Unternehmen?

Kooperationen, Auftritte und PR

Zusammen sind wir stärker! Suche Kontakt mit anderen Unternehmern aus deinem Bereich. Versuche Gastbeiträge zu posten. Sollten Meetups zu deinem Thema organisiert werden, versuche einen Vortrag zu halten. Kurz zusammengefasst: Versuche dich auch in der Offline-Welt bekannt zu machen.

Sogar das große Thema „PR“ ist absolut Startup-tauglich. Davon hat mich jedenfall Katrin Becht in einem sehr spannenden Interview überzeugt: PR für Startups: Experteninterview mit Katrin Becht.

E-Mail Liste aufbauen

Ein absoluter Must Do! Sammle die E-Mail-Adressen deiner Website-Besucher und schicke ihnen regelmäßig einen Newsletter. Das ist der einfachste Weg, in Erinnerung zu bleiben. Sollten deine Mails spannend und informativ sein, werden sie vielleicht sogar weitergeleitet. So werden deine Leser/Kunden zu deinem persönlichen Botschafter. Der Newsletter soll einen Mehrwert für den Leser darstellen. Frage dich am Besten beim Verfassen, ob du den selbst lesen oder sofort löschen würdest.

Falls du zweifelst, ob ein Newsletter das richtige für dich ist, hab ich hier ein paar Denkanstöße für dich: Newsletter braucht kein Mensch! Falls doch- wozu eigentlich?

Falls du gleich loslegen willst: Ich hab dir eine Webinaraufzeichnung (Oktober 2015) in meinen YouTube-Kanal hochgeladen:

Content & noch mehr Content, und zwar guter Content

Auch wenn du an erster Stelle ein Produkt oder eine Dienstleistung vermarkten willst, musst du immer bemüht sein, relevanten und neuen Content zu veröffentlichen. Die Idee ist, Mehrwert auf Kundenseite zu liefern und gleichzeitig in den Suchmaschinen zu ranken. Ein gutes Ranking helfen dir, über die Suchmaschine gefunden zu werden und deine Webseite bekannt zu machen.

Dabei ist zu beachten:

Interessiert sich die Zielgruppe für das Thema?

Wenn ja, ist die empfohlene Länge für Blogartikel mind. 400 Wörter, ich selbst schreibe meist zwischen 800 und 1200 Worten. Kurz fassen ist selten meine Stärke;-) Die Texte sollten allerdings leicht zu lesen sein und am besten auch mit Bild- und/oder Videomaterial unterstützt werden.

Search Engine Advertising

Zusätzlich zur organischen Suche bieten Google & Co bezahlte Suchergebnisse an. Google AdWords ermöglicht es dir, für gewünschte Keywords zu ranken. Bei generischen Begriffen wie „Kundenakquise“ ist die Konkurrenz sehr stark, deswegen bevorzugen manche Werbetreibende mit Longtail-Keywords (2-3 oder sogar mehr Wörter) zu werben. In jedem Fall lohnt ein genauerer Blick auf Google’s KeywordPlanner, um einen ersten Eindruck von der Relevanz der Keywords zu bekommen, die dir spontan in den Sinn kommen. Übrigens hilft dir der KeywordPlanner andere, passende Keywords zu finden. Mehr darüber findest du in diesem spannenden Artikel.

Wenn du im Bereich E-Commerce tätig bist, solltest du ein kleines Budget für Google Shopping vorsehen. Im Gegensatz zu Google Adwords werden hier keine Keywords eingegeben. Du lädst statt dessen einen Produktfeed hoch und bietest Google alle wichtigen Informationen für deine Produkte an.

Für Produktseiten sind Preisvergleiche sowie Marktplätze wie Amazon und Ebay sehr wichtig!

Website in deiner Signatur

Auch bei deinen privaten E-Mails ist die Signatur deiner (Firmen-)Webseite wichtig! Füge einen Link zu deiner Website in deine Signatur ein und halte somit alle deine Freunde und Bekannte auf dem Laufenden.

Das war’s auch schon mit dem Kurzüberblick. Die Online-Welt bietet dir noch viel mehr Möglichkeiten, deine Webseite bekannt zu machen. Lass dich auch gerne hier inspirieren: (hier evtl. andere Artikel des Blogs hinzufügen) und mit uns deine Erfahrung teilen . Ich würde mich sehr freuen.

Bleibt also die Frage: Womit fängst du heute noch an?

LESE AUCH: Referrer Spam von deiner Webseite aussperren

AUCH LESENSWERT: Wann soll ich meinen Newsletter versenden?

(Bilder: pixabay.com)

Share this Story
Load More Related Articles

Check Also

Wie viel Geld brauche ich um von den Zinsen zu leben?

Beim Lesen des schon etwas älteren Romans Eine Billion ...

About Kathrin

Kathrin Franck kommt aus dem klassischen Geschäftskunden-Vertrieb und hat ein Faible für neue Wege in der Kundengewinnung. Mit 2 kleinen Kindern steht die Familie stark im Mittelpunkt, aber nicht im Widerspruch mit der Führung eines Unternehmens. Kathrin schreibt über das Unternehmer-Daseins mit Familie, Herausforderungen und "Nebenwirkungen" eines eher unkonventionellen Familienalltags.